
Unterrichtsmodul
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Einordnung in den Lehrplan: Klassische Geographie der Klimadiagramme, Mittelstufe Erweiterungen um Aspekte des Klimawandels: Leitgedanke: Klimadiagramme werden zur Beschreibung der klimatischen Verhältnisse in verschiedenen Regionen der Welt eingeführt. Hierbei wird die Darstellung beobachtbarer Phänomene (Trockenheit, Starkregen, Regenzeiten) in Form eines Klimadiagramms erlernt. Es wird zusätzlich hervorgehoben, dass Klima eine langfristig gemessene Größe ist, diese aber durch den Klimawandel nicht mehr beständig ist. Einführung des Klimadiagramms, Temperaturmessung, Niederschlagsmessung, Jahresmittelwerte Fachkompetenz Basis: Die Schüler können die Zusammenhänge zwischen klimatischen Verhältnissen in verschiedenen Regionen der Erde und der Anpassung von Mensch und Natur aufzeigen. Erweitert: Die Schüler können eine Dynamik in den klimatischen Verhältnissen erkennen, die zu einer weiteren Anpassung des Menschen führen muss. Methodenkompetenz Basis: Die Schülerinnen und Schüler können Informationen durch Darstellungen wie Klimadiagramme interpretieren. Erweitert: Die Schüler können die zeitliche Dimension kurzfristiger stark dynamischer (Wetter) und langfristiger allmählich dynamischer (Klima) meteorologischer Phänomene differenzieren. Problemstellung und Vorgehen Wie beschrieben in Niveaukonkretisierung Klima Zusätzliches Material ESPERE: Zuordnung: |
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Dynamik der Klimawerte Im Gegensatz zum kurzfristig veränderlichen Wetter ist Klima als ein Mittelwert des Zustandes der Atmosphäre zu verstehen, der über einen Zeitraum von Jahrzehnten gemessen wird. Üblicherweise werden heute 30 Jahre definiert. Zum Klimabegriff: Anhand realer Klimadiagramme, die an vielen deutschen Stationen für die Zeit 1961-1990 und 1971-2000 vorhanden sind, kann gezeigt werden, dass sich schon jetzt Veränderungen in den Mittelwerten ergeben. Beobachtung Freiburg |
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Erklärungen über die Hintergründe des Klimawandels Textstudium: Der folgende Text erklärt, welche Statistik hinter einen Klimadiagramm steht und wie bedeutend die Änderung eines 30-jährigen Mittelwertes von 0,2 bis 0,3°C pro Jahrzehnt im Vergleich zur gemessenen absoluten Temperatur ist. |
Abschätzungen und Modelle Das Klima der Zukunft wird anhand von Klimamodellen abgeschätzt. |
Stellen Sie klar: http://www.atmosphere.mpg.de/ |
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Modelle für lokale Klimadiagramme Das Potsdam Institut für Klimafolgeforschung bietet Abschätzungen der lokalen Klimaveränderung in Ostdeutschland bis 2050, übertragen auf Klimadiagramme. Betrachten Sie mit den Schülern die Veränderungen über mehrere Jahrzehnte. Stellen Sie klar, dass es sich um Modelle handelt. Sprechen Sie über die beobachteten Veränderungen (Klimadiagramme 1961-70 im Vergleich zu 1971-2000) und hierzu in Relation die Prognosen. Beispiel Dresden Der Prognosezeitraum kann variiert werden. |
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Konsequenzen Klimaveränderungen haben Konsequenzen. Anhand der Veränderungen für Dresden kann über zunehmende Trockenheit im Sommer gesprochen werden. |
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Die Konsequenzen sind in ärmeren, weniger adaptionsfähigen Ländern fast immer härter. Beispiel einer Geschichte aus Indien: http://www.atmosphere.mpg.de/enid/2dg.html
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Vortrag als Powerpoint (1,3 MB) Vortrag als PDF (320 KB)
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