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Wie ändern
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1. Menschgemachter Klimawandel?RückkopplungseffekteWenn sich die Erde erwärmt, kann es zu zahlreichen Veränderungen in der Atmosphäre, den Ozeanen und auf dem Festland kommen. Diese Veränderungen wiederum können die Temperatur beeinflussen. Wir nennen dies Rückkopplungseffekt (engl.: feedback effect). Einige dieser Rückkopplungen verstärken die globale Erwärmung, andere vermindern sie.
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Wasserdampf-FeedbackDie Wasserdampf-Rückkopplung zählt zu den wichtigsten im Klimasystem. Eine leichte Erwärmung der Erde infolge von mehr Sonnenlicht oder eines Anstiegs der Treibhausgase wird zu einer Erhöhung der Menge an Wasserdampf in der Atmosphäre führen. Wasserdampf ist ebenfalls ein Treibhausgas, sodass der Treibhauseffekt zusätzlich verstärkt wird, was wiederum zu einer weiteren Erwärmung führt. So kann Wasserdampf die Erderwärmung weiter verstärken. Dass sich diese Verstärkung ins Unendliche fortsetzt, wird aber dadurch verhindert, dass durch mehr Wasserdampf auch mehr Wolken entstehen (siehe unten).
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Feedback durch Wolken |
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Ein weiterer wichtiger Rückkopplungsmechanismus ist die Änderung der Bedeckung mit Wolken. Wird es wärmer auf der Erde, so steigt der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre und es gibt möglicherweise mehr Wolken. Dies kann dazu führen, dass die Erderwärmung verstärkt oder abgeschwächt wird, abhängig davon, um welche Wolkentypen es sich handelt. Alle Wolken kühlen die Erde, indem sie Sonnenlicht zurück ins Weltall reflektieren. Gleichzeitig erwärmen sie aber auch die Atmosphäre, indem sie wie Treibhausgase die Wärmestrahlung der Erde absorbieren. Dünne Cirruswolken hoch oben am Himmel haben prinzipiell einen mehr wärmenden Effekt. Niedrige Cumulus- und Stratuswolken dagegen haben einen eher kühlenden Effekt, da ihre Treibhauswirkung geringer ist, als die hoher Wolken. Wir nehmen heute an, dass die Wolken insgesamt zu einer deutlichen Abkühlung führen und damit dem Effekt der Treibhausgase entgegenwirken. Die Unsicherheit in den Modellen ist aber gerade für die Wolken noch hoch.
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About this page:Author: Camilla Schreiner - CICERO (Center for International Climate and Environmental Research - Oslo) - Norway.
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